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Unsere erste Honigernte!

Der Start in das Bienenjahr war eher nass und kühl. Deshalb haben wir keine Frühtracht geerntet und so vermieden, dass unseren Bienen in der Brutzeit das Futter knapp wird.

Umso gespannter warten wir auf unsere erste Honigernte ... Ende Juli ist es endlich soweit. Und unsere Geduld hat sich gelohnt! Unsere fünf Völker liefern uns über 80 kg goldgelbe Sommertracht.

Doch vor dem Honigglück steht viel Arbeit. Bei über 26° C Wabe für Wabe abfegen und abtransportieren ist eine schweißtreibende Arbeit. Weiter geht es im Kosmetikraum - denn hier herrschen die erforderlichen hygienischen Bedingungen. Das Entdeckeln der Waben ist schnell erlernt - und macht sogar Spaß. Süßer Honigduft füllt den  Raum. Ein paar Kostproben hie und da steigern die Motivation. Unter fachlicher Anleitung von Patrick Köhler nehmen wir die geliehene Honigschleuder in Betrieb. Am Abend haben wir etliche Eimer abgefüllt, sind stolz und müde - und reif für die Dusche.

Ein paar Tage später beginnt das Abfüllen und Etikettieren. Aber auch die Arbeit an den Bienenvölkern ist noch längst nicht zu Ende: Zunächst starten wir einen Feldzug gegen die Varroa-Milbe, einen gefährlichen Feind der Bienen. Danach ist es höchste Zeit für das Winterfutter ...

Imkern 4.0 - Rettet die Bienen!

Immer mehr Menschen interessieren sich für den Schutz unserer Umwelt und der natürlichen Ressourcen. Sie kaufen bewusster ein, z.B. mehr Bio-Produkte, verzichten auf unnötiges Autofahren und radeln stattdessen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Auch der große Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ ist ein Beleg für diese Veränderung.

Daran angelehnt ist auch der Name des diesjährigen Witty-Umwelt-Projektes: „Imkern 4.0 – Rettet die Bienen!“. Was es mit diesem Projekt auf sich hat, lesen Sie im Folgenden...

So retten wir die Bienen...

Als Mitglied im Umweltpakt Bayern und als Ökoprofit-Unternehmen sieht sich die Firma Witty besonders in der Verantwortung gegenüber der Umwelt. Jedes Jahr aufs Neue starten wir ein ökologisch und wirtschaftlich sinnvolles Projekt, um uns in den Bereichen Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu engagieren.

Imkern 4.0 - was verbirgt sich dahinter?

Ein großes Problem unserer heutigen Zeit ist das Aussterben vieler Tierarten und die sinkende Artenvielfalt. Besonders betroffen sind Insekten und damit auch die Bienen. Wir engagieren uns, indem wir aktiv die Lebensbedingungen der Bienen in der näheren Umgebung verbessern.

Die Firma Witty liegt am Ortsrand von Dinkelscherben - eingebettet zwischen Wiesen und Feldern. Hier fanden Ende März etwa 500.000 Bienen ein neues "Zuhause".

Imkern, Gärtnern, Digitalisierung lernen ...

Das Besondere an dem Projekt: Wir kümmern uns selbst in unserer Freizeit um die Bienenstöcke. Dafür gibt es zwei Teams: Die Imker-Bären unter Leitung von Benjamin Wirthwein und die Gärtner-Bären, angeleitet von Günter Wink.

Die Imker-Bären kümmern sich um die Pflege der Bienenstöcke. Vor allem im Frühjahr ist das Imkern ein anspruchsvolles und aufwändiges "Hobby". Um so mehr freuen wir uns auf den ersten selbst geschleuderten Honig  ...

Die Hobbygärtner sorgen für genug Nahrung in Form von blühenden Wiesen und Pflanzen rund um das Bürogebäude.

Seit dem Einzug der Bienenvölker in ihr neues Zuhause werden sie durch das „smarte monitoring System“ der Firma BeeAnd.me genau überwacht:

Das System misst das Gewicht der Bienenstöcke, die lokale Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Die gesammelten Daten sind über die Cloud jederzeit abrufbar.

Außerdem installierten wir eine Webcam bei den Bienenstöcken. In unserer Kantine und im Eingangsbereich des Bürogebäudes können wir via Bildschirm im "Livestream" unsere Bienenstöcke beobachten.

Fazit:

Wir leisten einen Beitrag zur Artenvielfalt und nutzen innovative digitale Lösungen:
Damit wir es leichter haben.