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1970 Bauboom

In den 70ern werden dank gut gefüllter Kassen zahlreiche kommunale Hallen- und Freibäder gebaut. Dr. Siegfried Witty gründet den Unternehmensbereich Schwimmbadpflege. Durch die schnell wachsende Produktpalette, das gezielt erworbene Fachwissen und den Direktvertrieb gelingt es Witty schnell, sich als kompetenter Partner der öffentlichen Bäder in Deutschland zu etablieren. 

Die ersten Produkte werden in Dinkelscherben produziert und von dort mit vier LKW ausgeliefert. 1970 markiert auch den Start vieler Witty-Traditionen, die bis heute Bestand haben: Durch eine dreistufige praxisnahe Ausbildung und regelmäßige Verkaufstrainings werden die Fachberater gezielt gefördert.

1971 Erste Kontakte nach Österreich

Start des Vertriebs in Österreich. Innerhalb einer Woche werden in Salzburg, Linz, Wien, Innsbruck fünf Fachberater eingestellt. Die Mitarbeiterzahl ist nun auf 62 Beschäftigte angewachsen.

1972 Olympiade in München - die heiteren und tragischen Spiele

Während der Sommerspiele 1972 in München nehmen palästinensische Terroristen elf Mitglieder der israelischen Mannschaft gefangen. Eine missglückte Befreiungsaktion auf dem Flugplatz von Fürstenfeldbruck führt zum Tod aller Geiseln sowie von fünf Terroristen und einem Polizeibeamten. IOC-Präsident Avery Brundage setzt sich für die Fortführung der Spiele ein, berühmt geworden ist sein Ausspruch „The games must go on“ („Die Spiele müssen weitergehen“).

Witty expandiert 1972 nach Mittelhessen und Franken und gründet das Verkaufsbüro in Nürnberg. Das Sortiment zur Wasseraufbereitung ist auf 11 Produkte angewachsen. Täglich werden neue Kunden für das Unternehmen gewonnen: Die Fachberater von Witty zeigen Schwimmmeistern und Betriebsleitern die Wirkungsweise der Produkte und erklären die richtige Handhabung. Ist ein neuer Kunde gewonnen, wird er kompetent von seinem Fachberater betreut. Diese Kombination aus wirksamen Produkten, der richtigen Anwendung und zuverlässigem Service begeistert Witty-Kunden bis heute. 

1973 Arbeitskräfte in Dinkelscherben gesucht!

In Dinkelscherben – im Herzen des Naturparks Augsburg – ist ein großzügiger Produktionsbetrieb sowie ein Entwicklungslabor für das ständig wachsende Unternehmen entstanden. Nun fehlen neue Arbeitskräfte für das Werk. Deshalb wird im Juni 1973 an „alle Haushaltungen in Dinkelscherben und Umgebung“ eine Einladung zur Werksbesichtigung verschickt und für die „modernen, hellen Arbeitsplätze ohne Akkord- und Schichtarbeit“ geworben. Handliche Kanister aus PE-Kunststoff lösen die bisher üblichen Blechgebinde ab.

1974 Deutschland wird Weltmeister und Witty startet zu neuem Höhenflug

Die mittlerweile zehnte Fußball WM wird in Deutschland ausgetragen. Im Finale setzt sich Deutschland gegen die Niederlande 2:1 durch und wird nach 1954 zum zweiten Mal Weltmeister. Die Witty-Fußballmannschaft ist nicht ganz so erfolgreich, aber voller Begeisterung und bietet den sportlichen Ausgleich zur harten Arbeit.  Das Jahr 1974 mit seiner Energiekrise wird für die westdeutsche Wirtschaft zum schwierigsten Geschäftsjahr seit langem. Doch die Firma Witty kann sich dieser Entwicklung entziehen: Zwischen 1970 und 1974 verdoppelt sich der Umsatz. Vor allem der Schwimmbad-Bereich legt kräftig zu. Ausbildungs-Programme und regelmäßige Verkaufstrainings gehören in den 70er Jahren zum Alltag eines Fachberaters im Außen- und Innendienst. Die Fach- und Beratungskompetenz der Mitarbeiter und ihre Fähigkeit zur Problemlösung beim Kunden erweist sich – gerade auch in der stärker werdenden Auseinandersetzung mit Wettbewerbern – als Schlüssel zum Erfolg.  Mittlerweile sind auch die Büroräume in Augsburg viel zu klein geworden. Deshalb fällt die Entscheidung, das gesamte Unternehmen nach Dinkelscherben zu verlagern.

1976 Das neue Bürogebäude in Dinkelscherben

Das Unternehmen verlässt Augsburg. Ein modernes Großraumbüro und das erweiterte Labor bieten Raum für die weitere Entwicklung. Dieser wichtige Meilenstein wird mit einem großen Betriebsfest gefeiert.