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2000 Ein neues Jahrtausend – und ein neues Bauvorhaben ...

Das allgemein befürchtete EDV-Chaos bei der Umstellung auf das Jahr 2000 bleibt zum Glück aus - auch bei der Firma Witty läuft die Umstellung reibungslos. Doch für den Markt der Informationstechnologie und die sogenannten „Dot-Coms“ steht das „Dicke Ende“ kurz bevor: Es zeichnet sich ab, dass die hochbewerteten IT-Unternehmen die Gewinnerwartungen in absehbarer Zeit nicht erfüllen können. Die Zweifel werden lauter, als die ersten der vermeintlichen Hoffnungsträger Insolvenz anmelden müssen. Als im März 2000 die Kurse zu sinken beginnen und vermehrt Verkäufe getätigt werden, bricht der Markt vollends in sich zusammen. Der Kursverfall verwandelt sich in einen Kurssturz. Krise des IT-Marktes hin oder her – die EDV-Systeme bei Witty sind den Anforderungen des Unternehmens nicht mehr gewachsen. Die Systemlandschaft muss modernisiert werden, damit alle Mitarbeiter auf eine einheitliche Datenbasis zugreifen können. Erste Kontakte zu Anbietern von ERP-Programmen (ERP steht für Enterprise-Ressource-Planning) werden geknüpft.  Außerdem sind das Fertigwarenlager und die Kommissionierzone zu klein. Ein Neubau soll nicht nur Platz schaffen, sondern auch den Materialfluss optimieren. Bereits bei der Planung des Neubaus legt Witty großen Wert auf Sicherheit und Umweltschutz – ins Fundament des 2800 Quadratmeter umfassenden Neubaus wird eine dicke Polyethylen-Folie wannenförmig verlegt. Bereits in 1 ½ Jahren soll der Neubau eingeweiht werden.

2001 Einweihung von Warenlager, Logistik- und Technik-Bereich

Auf rund 5 Mio. DM belaufen sich die Investitionen für das neue Fertigwarenlager mit Kommissionierzone, Logistik und dem technischen Produktionsbereich. Nach nur 10 Monaten Bauzeit wird die hell gestaltete Halle in Betrieb genommen.  8,50 Meter lang, 3,80 Meter hoch und 3,5 Tonnen schwer: das sind die Maße der neuen Gebindewaschanlage von Witty. Hier werden die Mehrweg-Kanister maschinell gereinigt, bevor sie erneut befüllt und ausgeliefert werden. Die neue Gebindewaschanlage arbeitet besonders umweltschonend, da das Wasser wieder aufbereitet wird.

2002 Der Euro ist da

Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld eingeführt; drei Jahre später am 1. Januar 2002 als Bargeld. Damit löst der Euro die nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) entscheidet sich im Bereich der Küchenhygiene für Witty. Witty hat den Neuanfang in der Software-Landschaft gewagt und führt nach zwei Jahren Umstellungsphase Baan-ERP als neue Unternehmens-Software ein. Von Baan-ERP werden nahezu alle Unternehmensbereiche abgedeckt – von der Finanzbuchhaltung über die Auftragsverwaltung bis hin zur Tourenplanung im Versand. „Niemand jagt den Schmutz so sehr, wie der kleine Witty-Bär“: Der Witty-Waschbär feiert seinen 15. Geburtstag – und treue Witty-Kunden gratulieren mit „Bärigen Gedichten“, so wie Stefan Tullius aus Bad Kreuznach.

2004 Baggerbiss: Bürogebäude und Tanklager

Mit einem Baggerbiss nimmt Dr. Hubert Witty das neue Bauvorhaben in Angriff. Bis zum Sommer 2005 wird die Fläche des 1976 gebauten Bürogebäudes nahezu verdoppelt. Auf dem Betriebsgelände wird ein neues Tanklager für Rohstoffe errichtet. 


Das breite Angebot an Fachseminaren für Küche, Schwimmbad und Sauna kommt an. Allein bei den Fachseminaren Schwimmbad sind bereits über 30.000 Teilnehmer zu verzeichnen!

2005 Große Einweihungsfeier mit 500 Gästen

Witty schließt beide Bauvorhaben im Herbst 2005 erfolgreich ab: Ein moderner, lichtdurchfluteter Gang im Eingangsbereich prägt das erweiterte Verwaltungsgebäude. Über 3000 Tonnen Chemie kauft Witty pro Jahr ein, darunter auch Säuren und Laugen. Sie werden in Lkws nach Dinkelscherben geliefert, in Tanks gelagert und dann nach den Rezepturen aus dem Witty-Labor zu hochwertigen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln verarbeitet. Mit dem neuen Tanklager erhöht sich die Lagerkapazität für Rohstoffe um 136 Kubikmeter. Rund 500 – große und kleine – Gäste kommen zur ganztägigen Einweihungsfeier. Sie besichtigen das Betriebsgelände mit dem neuen Tanklager und dem vergrößerten Verwaltungsgebäude. Für Unterhaltung sorgen der Kabarettist Silvano Tuiach und die Lechtown Kneeoilers. 

2006 Der Außendienst geht „online“

Mit der Einführung der CRM-Software „Marketing Manager“ startet Witty ein neues, großes EDV-Projekt. Alle Witty-Fachberater werden über einen Laptop mit moderner UMTS-Technik an die neue Software-Lösung angebunden. Die Kommunikation zwischen „Innen- und Außendienst“ wird so erheblich vereinfacht.

2008 Witty baut Geschäft in Österreich aus

60 Fachberater sind für Witty unterwegs. Zusammen mit den Witty-Technikern kommen sie auf 2.661.939 km. Pro Jahr werden 150.000 wiederverwendete Mehrweg-Gebinde verwendet. Der Witty-Jugendförderpreis wird in 2008 zum ersten Mal verliehen und über 5000 Tonnen Chemie produziert. Mit der Witty-Austria GmbH & Co. KG wird in Salzburg eine eigene Vertriebsgesellschaft gegründet.

2009 Umweltschutz, soziales Engagement und Produktinnovationen

  • Der TÜV Hessen bescheinigt der neuen Dosieranlage für die Wasserdesinfektion, Witty-Doscal 4, ein schlüssiges Sicherheitskonzept. Ein Novum auf dem Markt, da erstmals das gesamte Dosierverfahren einer sicherheitstechnischen Bewertung unterzogen wird. Mit Witty-DAISY, dem neuen Konzept für die Schwimmbad-Reinigung und -Desinfektion und dem neuen Desinfektions-Reiniger Witty-WT 1 bringt Witty weitere interessante Produktneuheiten für öffentliche Schwimmbäder auf den Markt.
  • Führungskräfte in Großküchen werden ab sofort mit einem zusätzlichen Angebot unterstützt: HygienePlus. Die professionelle Beratung liefert wichtige Erkenntnisse für die tägliche Arbeit.
  • Witty beteiligt sich in 2009 an dem Projekt ÖKOPROFIT und wird dank seiner Bemühungen um ein umweltverträgliches Wachstum Mitglied im Umweltpakt Bayern.
  • Der Witty-Jugendförderpreis 2009 geht an das Zentrum für Aidsarbeit der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bezirksverband Schwaben.
  • Im November nimmt eine Gruppe des BDS-Landesverbandes Baden-Württemberg an einer Fachtagung bei Witty in Dinkelscherben teil.