Das Hotel Marco Polo fährt ohne Chlorbleichlauge besser

Mittwoch 09. Oktober 2013

Das Familienhotel Marco Polo Alpina in Hinterthal in Österreich setzte früher auf Chlorbleichlauge. Nach der Sanierung des Hallenbades und der Wasseraufbereitungstechnik stellte das Vier-Sterne-Haus im Salzburger Land auf Granulat um. Die Wasserqualität stieg und die Kosten gingen deutlich zurück.

Vor drei Jahren wurde das Panorama-Schwimmbad komplett saniert. „Wir haben es durchgerechnet, verglichen und uns dann aus wirtschaftlichen Gründen für Witty entschieden“, berichtet Hoteldirektor Rudolf Gattinger. Nach drei Jahren mit dem Dosiersystem Witty-Pool Doscal 1 zieht er hochzufrieden Bilanz. „Die Einsparungen, die uns Witty vorgerechnet hat, sind eingetroffen.“

Um rund 2.000  €  sanken die Chemiekosten pro Jahr für das Schwimmbad und das Kinderplanschbecken. Daneben hat sich das Handling stark vereinfacht. Mussten die Haustechniker früher rund 3,5 Tonnen Chlorbleichlauge durch die weitläufige Anlage schleppen, sind es jetzt nur noch 350 kg Witty-Pool Doscal. Noch dazu ist das anorganische Desinfektionsmittel im Gegensatz zu Chlorbleichlauge, die mit der Zeit an Wirkung verliert, lagerstabil. Das bedeutet weniger Nachbestellungen – und weniger Chlornebenprodukte wie z.B. THM (Trihalogenmethane), für die die neue Bäderhygieneverordnung erstmals Grenzwerte festgelegt hat. „Die Wasserqualität hat sich deutlich verbessert“, weiß Gattinger. Ein Blick auf die Wasseranalysen der letzten Jahre genügt.
 
Markus Leiner, der erst nach der Sanierung im Familienhotel Marco Polo Alpina als Technischer Leiter anfing, erinnert sich, dass sein Vorgänger über Probleme bei der Dosierung der Chlorbleichlauge geklagt habe. Alles Probleme, die Leiner nur aus Erzählungen kennt.
„Die Anlage ist leicht zu bedienen und läuft störungsfrei. Witty hat alles ganz einfach gehalten.“ Als Quereinsteiger, der sich erst einarbeiten musste, weiß er die hohe Arbeitssicherheit zu schätzen – so bestand für ihn von Anfang an keine Verwechslungsgefahr zwischen dem Mittel zur Wasserdesinfektion und dem flüssigen pH-Senker.
 
Der gelernte Elektriker war flugs mit der Wasseraufbereitung vertraut, auch dank der gründlichen Einarbeitung durch den Witty-Gebietsleiter Alexander Marka. Für Leiner ist der umfassende Service neu, für Direktor Gattinger, der schon in anderen Hotels mit Witty gute Erfahrungen gemacht hatte, war dies – neben dem Kostenfaktor – ein weiterer Grund für den Wechsel nach der Sanierung.

 
Familienhotel Marco Polo Alpina  
Das Hotel verzeichnet 70.000 Übernachtungen pro Jahr.
Die eine Hälfte sind Gäste, die andere Hälfte Clubmitglieder und damit zugleich über den Verein auch Miteigentümer.
Sie erwerben ein Ferienwohnrecht für eine bestimmte Zeit pro Jahr in dem Timeshare-Hotel.
Der Verein Marco Polo Alpina zählt 1500 Clubmitglieder.
Das Hotel, Ende der 70er Jahre erbaut, umfasst 113 Apartments mit Küche. Ende der 80er Jahre wurden zwei Gebäude angebaut. 2010 erneuerte die Hotelleitung das Schwimmbecken und die komplette Technik. Neben dem Schwimmbecken (15 m x 7 m) gibt es noch ein Planschbecken, dazu Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine.

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