BeneVit: ausgezeichnetes Essen, hohe Hygienestandards

Montag 03. August 2015

Der Lechauenhof in Langweid (bei Augsburg) wurde für seine vorbildliche Seniorenverpflegung prämiert. Das BeneVit-Heim zählt zu den Siegern des Wettbewerbs „gesund.gekocht.gewinnt“ des Bayerischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das Besondere: Gekocht wird bei BeneVit in der Wohngruppe.

Der Lechauenhof hat 77 Pflegeplätze, verteilt auf sechs Wohngruppen. Es gibt dort alles, was ein modernes Pflegeheim auszeichnet – nur keine Großküche. Jede Wohngruppe lebt und kocht für sich autark. Immer sonntags setzen sich die 12 Bewohner einer Hausgemeinschaft zusammen und legen den Speiseplan der kommenden Woche fest.

Hauswirtschaftlerinnen, Präsenzkräfte und Bewohner kochen jeden Tag zusammen in der offenen Küche, die so, bis auf die gewerbliche Spülmaschine, in ihrer Wohnung stehen könnte. Mittags erfüllen verschiedene Essensdüfte das Heim, 2 km nördlich von Augsburg (Bayern). Aus dem Kühlschrank dürfen sich Bewohner und Besucher tagsüber bedienen, wie früher zu Hause. Eingekauft wird frisch bei Lieferanten vor Ort. Alles Punkte, die der Jury des Wettbewerbs „gesund.gekocht.gewinnt“ positiv auffielen.

„Bei uns hat das Essen den Stellenwert, den es auch verdient“, meint Bettina Stegmüller, die Hauswirtschaftsleiterin im Lechauenhof. Denn auch wenn im Zusammenhang mit Heimen meistens über die Pflegequalität diskutiert wird: Für Bewohner sind die Mahlzeiten oft die Höhepunkte des Tages. Die Verpflegung ist für einen angenehmen Heimaufenthalt so wichtig wie einfühlsame Pflege und gute Betreuung.

Auch mit der Hygiene nimmt man es im Lechauenhof sehr genau. Ohne eigene Großküche wäre kein HACCP-Kontrollsystem erforderlich. „Wir machen das zum eigenen Schutz und entnehmen auch Rückstellproben“, erläutert Bettina Stegmüller. In den Wohngruppenküchen werden reine und unreine Bereiche unterschieden. Kochschürze, Schutzkleidung für die verschiedenen Arbeitsbereiche und regelmäßige Händehygiene sind Standard, wie die tägliche Wischdesinfektion der Arbeitsflächen. „Da bei uns der Wohn- und Küchenbereich ineinander übergehen, sind wir da eher noch gründlicher als klassische Heime.“

Apropos gründlich: Der Lechauenhof hatte, um das Spülergebnis zu optimieren, Geschirrreiniger und Klarspülmittel von Witty getestet – und blieb dank der guten Resultate dabei. „Wir wollen schrittweise auf weitere Witty-Produkte umstellen“, sagt Bettina Stegmüller, die sich von ihrem Witty-Fachberater Valentin Mayer und von Wittys Key-Account-Manager Thomas Herkommer gut beraten fühlt. „Wohnlichkeit ist das oberste Gebot“, sagt Hauswirtschaftsleiterin Bettina Stegmüller. Sauberkeit ist dafür Grundvoraussetzung.

Aufgrund der positiven Erfahrungen im Lechauenhof und der erfolgreichen Testphase in zwei weiteren BeneVit-Einrichtungen hat sich die Zentrale für eine Zusammenarbeit mit Witty in den Bereichen Reinigung und Desinfektion entschieden. „Damit können wir auf alle unsere Einrichtungen die gleich hohen Standards übertragen“, sagt Sventje Uhl, die bei BeneVit fürs Qualitätsmanagement Hauswirtschaft zuständig ist. So muss nicht jede Hausgemeinschaft eigene Hygienepläne erarbeiten. Das ist der Vorteil eines Trägers mit 22 Einrichtungen. So bleibt in den Hausgemeinschaften mehr Zeit, um sich den Bewohnern und dem Essen zu widmen.

http://www.benevit-pflege.de/

zurück zur Übersicht