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Aqacur in Bad Kötzting: Investieren lohnt sich

Donnerstag 17. Januar 2019

Das Aqacur in Bad Kötzting zählt mit 250.000 Besuchern pro Jahr zu den beliebtesten Bädern Ostbayerns. Regelmäßig wird in die Attraktivität des kommunalen Bads investiert – und in die Wasseraufbereitung. Das zahlt sich aus.

15 Pools, dazu Reifenrutsche, Solebecken, Thermarium, Wellenfreibad und eine Saunalandschaft: ein Angebot wie ein großes Freizeitbad und Eintrittspreise, die nur eine kommunale Einrichtung bieten kann. Eine begehrte Kombination: Das größte Bad im Landkreis Cham im Bayerischen Wald lockt Besucher bis aus Tschechien an.

Im Zweckverband zogen Bad Kötzting und der Landkreis Cham auch in der schwersten Stunde an einem Strang. 2002 war die Stadt von einer Flut betroffen und stand unter Wasser. Auch das damalige Hallenbad soff ab und wurde 2005 als Aqacur neu eröffnet.

2009 kamen Saunen, 2011 Rutsche und Wellenbecken dazu. „Die Sauna zieht viele Leute an“, berichtet Matthias Achatz, der technische Betriebsleiter der Badewelt. Im kommenden Jahr wird die Saunalandschaft für 2,5 Mio. € vergrößert.

Was die Besucher nicht sehen: Auch die Wasseraufbereitung ist auf dem neuesten Stand. Zusammen mit seinem Witty-Fachberater Dominik Peschl hat Achatz den Technikraum im Keller geplant. Alles ist kompakt und übersichtlich angeordnet. 6 Witty-Pool-S-Dosiersysteme sorgen für die p-H-Korrektur und die bedarfsgerechte Flockung.

Vor drei Jahren stieg das Aqacur von der Witty-Pool Twin und der Witty-Pool M auf die neueste Generation Witty-Pool-S um. Es hat sich gelohnt: Laut Betriebsleiter Achatz sank dadurch der Chemieverbrauch. Zugleich seien die Wasserwerte noch besser geworden.

Als die Mess- und Regeltechnik erneuert werden musste, ließ Matthias Achatz im Februar zwei Modelle unterschiedlicher Firmen zum Testlauf installieren. Ein Modell funktionierte gar nicht, das andere, eine Witty-Pilot 4.1 C (1 steht für die Anzahl der Beckenkreisläufe, C für Chlorgas) dagegen auf Anhieb reibungslos.

Die Witty-Pilot-4-Modelle überwachen permanent die Wasserqualität und regeln automatisch den pH-Wert und den Chlorgehalt. „Die sind robust, praktisch, einfach besser“, lautete Achatz’ Fazit nach dem Testlauf.

Der Umstieg auf die Mess- und Regeltechnik von Witty hat sich also gelohnt. Eine Schnittstelle weniger und mit Witty-Fachberater Dominik Peschl einen Ansprechpartner für alle Belange rund um die Schwimmbadtechnik. Achatz: „Man kennt sich, man schätzt sich. Das Witty-Konzept ist stimmig.“

Mit der neuen Mess- und Regeltechnik könne er viel feiner dosieren. Die pH-Werte seien jetzt stabiler. Zwar liegen noch keine exakten Zahlen vor, aber Achatz geht fest davon aus, dass der Chlorverbrauch gesunken ist. Die Anlagen hat das Aqacur gekauft, für Chemie und Service einen CS-Vertrag abgeschlossen, der beispielsweise auch eine achtjährige Ersatzteilgarantie beinhaltet. „Das klappt prima“, findet der 38jährige technische Betriebseiter, der bereits seit 15 Jahren im Bad tätig ist.

Während der Schließtage im April wurden 2,5 km Kabel verlegt und 13 Witty-Pilot 4.1 C installiert. Zweimal im Jahr macht das Aqacur komplett dicht. Dann werden 1,2 Mio. Liter Wasser abgelassen. So können kaputte Fliesen ausgebessert und Wartungsfugen ausgetauscht werden. Der externe Gebäudereiniger nutzt die Zeit für eine intensive Grundreinigung, die während des laufenden Betriebs nicht möglich wäre.


Linktipp: www.aqacur.de



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